Zum Auftakt der neuen Saison in der 1. Kreisklasse wartete auf unsere junge zweite Mannschaft gleich eine anspruchsvolle Aufgabe. Beim SF Hillscheid II traf unser Team auf eine deutlich erfahrenere Mannschaft, die insbesondere an den vorderen Brettern stark besetzt war. Umso erfreulicher ist das 2½:2½, mit dem wir einen Mannschaftspunkt aus Hillscheid mitnehmen konnten.
Am ersten Brett bekam es Jay Rivers Camplin mit Walter Wittelsberger zu tun. Dabei war für Jay sogar mehr als das Remis möglich: Bereits früh in der Partie ergab sich eine vielversprechende Gewinnmöglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb. Trotzdem brachte er seinen halben Punkt sicher ins Ziel. Für den einzigen Bendorfer Sieg des Tages sorgte Kirill Krapivin am zweiten Brett. Gegen Werner Kroneberger setzte er sich durch und holte damit einen enorm wichtigen vollen Punkt für die Mannschaft. Ben Dehren musste am dritten Brett gegen die erfahrene Ingeborg Best antreten. Ben versuchte, die Partie mit einer eigenen Idee in seine Richtung zu lenken, doch der Plan erwies sich letztlich als Fehlgriff. Seine Gegnerin nutzte die Gelegenheit konsequent und holte den Punkt für Hillscheid. Auch am vierten Brett war aus Bendorfer Sicht durchaus mehr drin. Vladimir Kugel stand gegen Eibe Stürken zwischenzeitlich sehr gut und verfügte sogar über drei Mehrbauern. Am Ende mündete die Partie dennoch ins Remis. Stefan Andrei Stancu steuerte am fünften Brett gegen Andreas Fegers ebenfalls einen halben Punkt bei.
So stand nach fünf Partien ein 2½:2½ auf dem Spielberichtsbogen. Angesichts der Erfahrung und Spielstärke der Hillscheider Mannschaft ist das für unser junges Team ein gelungener Start in die Saison. Gleichzeitig zeigte der Mannschaftskampf, dass sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre. Gerade die guten Stellungen an mehreren Brettern machen Mut für die kommenden Aufaben.
Am 2. Oktober fand die außerordentliche Mitgliederversammlung des SC 1926 Bendorf e.V. statt. Erstmals wurde die Versammlung in hybrider Form durchgeführt, sodass eine Teilnahme sowohl vor Ort als auch online möglich war. Zu Beginn kam es bei der Online-Teilnahme vereinzelt zu technischen Schwierigkeiten, insgesamt konnte die Versammlung jedoch wie vorgesehen durchgeführt werden.
Im Mittelpunkt standen die Wahl des 2. Vorsitzenden sowie Änderungen an Satzung und Beitragsordnung. Holger Metz wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. Die Änderungen an Satzung und Beitragsordnung wurden von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die entsprechend aktualisierten Fassungen werden zeitnah zur Einsicht bereitgestellt.
Darüber hinaus wurde die neue Turnierordnung für interne Turniere vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt war die Kinder- und Jugendarbeit. Ein zusätzlicher, externer Trainer soll künftig das Training unseres Nachwuchses unterstützen. Gleichzeitig wird weiter daran gearbeitet, das Trainingsangebot für Kinder und Jugendliche auszubauen.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, die vor Ort und online an der Versammlung teilgenommen haben.
Ben nahm als einziger Bendorfer am 2. Hunsrück-Schnellschachopen in Kastellaun teil. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten plus fünf Sekunden pro Zug. Im Verlauf des Turniers traf Ben auf mehrere starke Gegner. Zweimal spielte er gegen Teilnehmer mit einer Wertungszahl um 2000 und musste sich in diesen Partien geschlagen geben. Zwei Gegner mit einer Wertungszahl von über 1850 konnte er besiegen, gegen einen Spieler mit über 1900 erreichte er ein Remis. Einen weiteren Sieg holte er gegen einen jungen Gegner. Nach sieben Runden standen damit 3,5 Punkte aus sieben Partien zu Buche. Im Vergleich zum Vorjahr, als Ben 2,5 Punkte erzielt hatte, war das ein Punkt mehr. Nach dem offiziellen Turnierende spielte Ben außerdem noch eine Blitzpartie gegen Jan Boder, die remis endete. Diese Partie gehörte nicht mehr zur Turnierwertung. Damit beendete Ben das Schnellschachopen mit einer ausgeglichenen Bilanz und mehreren interessanten Partien gegen teils deutlich höher gewertete Gegner.
Gestern Abend startete unsere Vereinsmeisterschaft mit einigen interessanten Partien. Der Auftakt brachte direkt alles mit, was Schach so angenehm nervenaufreibend macht. 😄
Andreas Romanski – Vladimir Kugel +:-
Vladimir musste die Partie leider kurzfristig absagen, somit ging der Punkt kampflos an Andreas.
Ben Dehren – Felix Henke 1:0
Ben setzte sich in einem Bauernendspiel durch. Ein freier Mehrbauer gab am Ende den Ausschlag und brachte ihm den vollen Punkt.
Axel Braun – Kirill Krapivin 0:1
Eine hart umkämpfte Partie, in der sich Kirill schließlich durchsetzen konnte.
Werner Te Winkel – Holger Metz 0:1
Hier gab es einen offenen Schlagabtausch mit vielen taktischen Möglichkeiten. Die Partie blieb kämpferisch bis zum Schluss und endete schließlich mit Matt.
Spielfrei: Jay Rivers Camplin
Damit holen Andreas Romanski, Ben Dehren, Kirill Krapivin und ich die ersten Punkte in der neuen Vereinsmeisterschaft. 🏆 Weiter geht es am 09.10.2026 mit Runde 2.
Am Samstag, dem 19. September 2026, stand Bendorf ganz im Zeichen des Nachwuchsschachs. Der Schachclub 1926 Bendorf e.V. richtete in der Stadthalle am Yzeurer Platz sein mittlerweile 7. Jugendopen aus. Erstmals wurde das traditionsreiche Turnier unter dem Namen VR-Bank-Jugendopen veranstaltet.
Knapp 90 schachbegeisterte Kinder und Jugendliche kämpften in mehreren Altersklassen sowie einer zusätzlichen Hobbygruppe um Punkte, Platzierungen und Pokale. Damit konnte der Schachclub Bendorf erneut ein großes Teilnehmerfeld begrüßen und die positive Entwicklung seines Jugendturniers fortsetzen. Für den Verein war die Veranstaltung auch deshalb etwas Besonderes, weil der SC Bendorf im Jahr 2026 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Zugleich begann für das Jugendopen ein neues Kapitel: Nach den vergangenen Austragungen als PSD-Jugendopen unterstützt nun die VR Bank RheinAhrEifel eG das Turnier. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe wird damit unter neuem Namen fortgeführt.
Ein besonderes Turnier im Schachbezirk Rhein-Westerwald
Das Bendorfer Jugendopen besitzt innerhalb der regionalen Schachlandschaft eine besondere Stellung. Es ist das einzige Jugendopen dieser Art im Schachbezirk Rhein-Westerwald. Während der reguläre Spielbetrieb für viele junge Schachspieler vor allem aus Mannschaftskämpfen und Meisterschaften besteht, bietet das Bendorfer Open Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer bisherigen Turniererfahrung die Möglichkeit, an einem großen eintägigen Nachwuchsturnier teilzunehmen. Dazu gehört ausdrücklich auch die Hobbygruppe. Kinder und Jugendliche, die keinem Schachverein angehören, können dort erste Erfahrungen unter echten Turnierbedingungen sammeln. Damit richtet sich das Jugendopen nicht ausschließlich an bereits erfahrene Vereinsspieler, sondern öffnet die Tür ganz bewusst auch für schachbegeisterte Anfänger. Gerade diese Mischung aus erfahrenen Nachwuchsspielern, jungen Vereinsspielern und Kindern, die erstmals Turnierluft schnuppern, prägt seit Jahren den besonderen Charakter der Bendorfer Veranstaltung.
Sieben Runden Schnellschach forderten volle Konzentration
Gespielt wurden sieben Runden nach Schweizer System. Für jede Partie standen den Spielerinnen und Spielern jeweils 15 Minuten Bedenkzeit zur Verfügung. Die Teilnehmer wurden in den Altersklassen U8, U10, U12, U14 und U18 gewertet. Hinzu kam die Hobbygruppe für Kinder und Jugendliche ohne Vereinszugehörigkeit. Die Altersklassen U14 und U18 spielten gemeinsam in einem Turnier, wurden bei der Preisvergabe jedoch getrennt gewertet. Sieben Schnellschachpartien an einem einzigen Turniertag verlangen auch jungen Spielern einiges ab. Konzentration, Ausdauer und die Fähigkeit, nach einer Niederlage sofort wieder den Blick auf die nächste Partie zu richten, gehören ebenso dazu wie schachliches Können. Dass das Jugendopen inzwischen weit über Bendorf und den unmittelbaren Schachbezirk hinaus bekannt ist, zeigte erneut das Teilnehmerfeld. Nachwuchsspieler verschiedener Vereine aus dem Rheinland und darüber hinaus fanden den Weg nach Bendorf und sorgten in sämtlichen Altersklassen für spannende Begegnungen.
U8: Levon Avetisyan setzt sich durch
Bei den jüngsten Vereinsspielern entwickelte sich ein enger Kampf um die vorderen Plätze. Levon Avetisyan vom SC 1910 Höchst setzte sich mit 6 Punkten aus sieben Runden an die Spitze des Feldes. Dahinter wurde es ausgesprochen knapp. Katharina Seidel von Multatuli Ingelheim und Ahil Mukkat vom VfR Koblenz kamen beide auf starke 5,5 Punkte. Aufgrund der Feinwertung belegte Katharina Seidel den zweiten und Ahil Mukkat den dritten Platz. Damit musste in der U8 sogar die Buchholz-Wertung über die Reihenfolge auf den vorderen Plätzen entscheiden.
U10: Drei Spieler mit jeweils sechs Punkten
Besonders umkämpft war die Altersklasse U10. Nach sieben Runden hatten gleich drei Spieler jeweils sechs Punkte auf ihrem Konto. Die beste Feinwertung besaß Roham Ghahremanfard von TTS Grün-Weiß Fritzdorf, der sich damit den Turniersieg sicherte. Zweiter wurde Enea Burlon von den Chess Tigers Frankfurt, gefolgt von Burak Delibas aus Bad Kreuznach auf Rang drei. Erst die Feinwertung brachte somit bei diesem punktgleichen Spitzentrio die Entscheidung. Auch der Gastgeber war in dieser starken Gruppe mehrfach vertreten. Gustl Größgen vom SC Bendorf erzielte 4 Punkte und belegte einen guten zehnten Rang. Tarik Emir Barlak kam auf 3 Punkte, Yaroslav Stoyanov auf 2,5 Punkte und Mattias Pril auf 2 Punkte. Für die jungen Bendorfer war das stark besetzte Turnier eine wertvolle Gelegenheit, weitere Wettkampferfahrung zu sammeln.
U12: Perfektes Turnier von Kushagra Rohatgi und Bendorfer Silber
Aus Sicht des gastgebenden SC Bendorf gab es in der U12 einen der sportlichen Höhepunkte des Tages. Kushagra Rohatgi vom TuS Makkabi Frankfurt spielte ein perfektes Turnier. Er gewann sämtliche sieben Partien und erreichte damit die maximal mögliche Ausbeute von 7 Punkten aus 7 Runden. Direkt dahinter sorgte jedoch ein Spieler des Gastgebers für ein Ausrufezeichen. Leon Meyer vom SC 1926 Bendorf erspielte starke 5,5 Punkte und sicherte sich damit den zweiten Platz. Mit fünf Siegen, einem Remis und lediglich einer Niederlage zeigte Leon über den gesamten Turniertag hinweg eine starke und konstante Leistung. Zum Abschluss gewann er zudem gegen den unmittelbar hinter ihm platzierten Lev Gurevich und sicherte damit den zweiten Rang. Dritter wurde Lev Gurevich vom SC GEMA St. Ingbert mit 5 Punkten. Ebenfalls 5 Punkte erreichte Elias Krause vom SC Heimbach-Weis, der aufgrund der Feinwertung den vierten Platz belegte. Auch hinter Leon Meyer zeigte der Bendorfer Nachwuchs gute Ergebnisse. Mirac Kilic erreichte mit 4 Punkten den fünften Platz. Lars Erik Lemke kam mit 3,5 Punkten auf Platz elf. Arsen Markosian und Anna Plautz erzielten jeweils 3 Punkte. Damit war der SC Bendorf gerade in der U12 nicht nur zahlenmäßig stark vertreten, sondern konnte mit mehreren guten Platzierungen auch sportlich überzeugen.
U14 und U18 gemeinsam auf hohem Niveau
Die Altersklassen U14 und U18 trugen ihre sieben Runden in einem gemeinsamen Teilnehmerfeld aus. An den Spitzenbrettern wurde entsprechend anspruchsvolles Jugendschach geboten. In der gemeinsamen Gesamttabelle setzte sich Simon Fischermann von der SG Porz mit beeindruckenden 6,5 Punkten aus sieben Partien durch. Lediglich ein halber Punkt fehlte ihm damit zur optimalen Ausbeute. Auf dem zweiten Gesamtrang folgte Samuel Heinold von den Schachfreunden Bad Hönningen mit 5,5 Punkten. Dahinter erreichten gleich drei Spieler 4,5 Punkte. Dank der besten Feinwertung dieser Gruppe belegte Philipp Frei vom SC Heimbach-Weis den dritten Gesamtrang vor Alexander Seidel von Multatuli Ingelheim und Hugo Meyer vom SK Altenkirchen. Auch der SC Bendorf war in diesem Feld vertreten. Stefan Andrei Stancu erzielte 3 Punkte und erreichte in der gemeinsamen Tabelle einen bemerkenswerten zehnten Platz.
Hobbygruppe: Sieben Siege in sieben Partien
Eine Besonderheit des Bendorfer Jugendopens ist die eigene Hobbygruppe für Kinder und Jugendliche ohne Vereinszugehörigkeit. Sie bietet jungen Schachfreunden die Gelegenheit, ein richtiges Turnier kennenzulernen, ohne bereits Mitglied eines Vereins sein oder über eine Wertungszahl verfügen zu müssen. Sportlich gab es auch in dieser Gruppe einen souveränen Sieger. Zeen Bajbouj gewann sämtliche sieben Partien und erzielte damit die optimale Ausbeute von 7 Punkten. Auf Rang zwei folgte Oscar Montenegro Hernandez mit 5,5 Punkten. Ahmad Issa belegte mit 5 Punkten den dritten Platz. Gerade die Hobbygruppe erfüllt für den Schachclub Bendorf noch einen weiteren wichtigen Zweck: Sie senkt die Hemmschwelle für den Einstieg in den organisierten Schachsport. Wer Spaß am Spiel hat, kann ohne große Voraussetzungen teilnehmen, andere Kinder kennenlernen und erleben, wie ein Schachturnier abläuft.
Mannschaftswertung sorgt für zusätzlichen Teamgeist
Neben den Einzelwertungen wurde beim VR-Bank-Jugendopen auch eine Mannschaftswertung durchgeführt. Diese wurde nicht über ein gesondertes Mannschaftsturnier ausgespielt, sondern aus den Einzelergebnissen errechnet. Für jeden teilnehmenden Verein wurden dabei die Ergebnisse seiner vier besten Spielerinnen und Spieler herangezogen und zu einem Mannschaftsergebnis zusammengefasst. Damit bekam ein eigentlich individuelles Turnier zusätzlich einen Mannschaftscharakter. Die Teilnehmer spielten zwar in erster Linie um ihre eigene Platzierung, gleichzeitig sammelten sie aber Punkte für ihren Verein. Gerade für die mit mehreren Kindern vertretenen Vereine sorgte diese Wertung für zusätzliche Spannung. Während an den Brettern jeder seine eigene Partie spielte, wurde im Hintergrund gleichzeitig gerechnet, welcher Verein mit seinen vier erfolgreichsten Nachwuchsspielern am Ende die Nase vorn haben würde.
Kein Kind geht ohne Preis nach Hause
Eine weitere Besonderheit des Bendorfer Jugendopens zeigt, dass bei der Veranstaltung nicht ausschließlich die Spitzenplätze im Mittelpunkt stehen. Zwar werden die erfolgreichsten Spielerinnen und Spieler der einzelnen Altersklassen mit Pokalen ausgezeichnet, doch jeder Teilnehmer darf sich zusätzlich einen Sachpreis aussuchen. Damit geht beim Bendorfer Jugendopen kein Kind mit leeren Händen nach Hause. Dieses Prinzip gehört ganz bewusst zum Charakter des Turniers. Natürlich soll sportlicher Ehrgeiz gefördert werden, und Siege sowie gute Platzierungen dürfen entsprechend gefeiert werden. Gleichzeitig soll aber auch die Teilnahme selbst Anerkennung finden. Gerade bei einem Jugendturnier ist dies von besonderer Bedeutung. Für manche Kinder ist das VR-Bank-Jugendopen eines ihrer ersten großen Turniere überhaupt. Andere gehören bereits zu den erfahrenen Nachwuchsspielern. Unabhängig davon, ob am Ende sieben Punkte, vier Punkte oder vielleicht nur ein erster hart erkämpfter Turnierpunkt auf dem Konto stehen, hat jedes Kind sieben Partien gespielt, Erfahrungen gesammelt und einen langen Turniertag absolviert. Die freie Auswahl eines Sachpreises sorgt deshalb regelmäßig für einen zusätzlichen Höhepunkt zum Abschluss des Turniertages und dafür, dass neben den Pokalsiegern auch alle anderen Teilnehmer etwas als Erinnerung mit nach Hause nehmen können.
Mehr als die Jagd nach Punkten
Gerade diese Elemente machen deutlich, dass das Jugendopen des SC Bendorf mehr sein möchte als ein reiner sportlicher Leistungsvergleich. Natürlich wird an den Brettern ehrgeizig gekämpft. Wer an einem Schachturnier teilnimmt, möchte gewinnen, und auch im Nachwuchsbereich werden verschenkte Figuren erstaunlich selten mit philosophischer Gelassenheit aufgenommen. Doch mindestens ebenso wichtig sind Begegnung, Turniererfahrung und die Freude am gemeinsamen Schachspiel. Die Kinder erleben, wie es ist, gegen bislang unbekannte Gegner anzutreten, mit Sieg und Niederlage umzugehen und sich über sieben Runden hinweg immer wieder neu zu konzentrieren. Eltern, Betreuer und Trainer wiederum haben die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zwischen den Vereinen zu pflegen. Durch die Verbindung aus leistungsorientierten Altersklassen, Hobbygruppe, Mannschaftswertung und dem Sachpreis für jeden Teilnehmer schafft der SC Bendorf einen Rahmen, in dem sowohl ambitionierte Nachwuchsspieler als auch Turnierneulinge ihren Platz finden.
Erfolgreicher Neustart unter neuem Namen
Mit der siebten Auflage hat das Bendorfer Jugendopen seine Erfolgsgeschichte fortgesetzt. Der Wechsel vom bisherigen PSD-Jugendopen zum VR-Bank-Jugendopen bedeutete dabei keinen Neuanfang, sondern die Fortführung eines längst etablierten Turnierformats mit einem neuen Partner. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Teilnehmerzahl. Nachdem beim Turnier im Vorjahr rund 70 Kinder und Jugendliche dabei waren, konnte der Schachclub Bendorf 2026 bereits knapp 90 Nachwuchsspieler begrüßen. Die Resonanz zeigt, dass sich das Jugendopen längst über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Gleichzeitig besitzt es als einziges Jugendopen seiner Art im Schachbezirk Rhein-Westerwald eine besondere Bedeutung für die Nachwuchsarbeit in der Region. Für den SC 1926 Bendorf fällt die gelungene siebte Auflage zudem in ein außergewöhnliches Jahr. Zum 100-jährigen Vereinsjubiläum zeigte der Club mit dem Jugendopen einmal mehr, dass eine lange Tradition und engagierte Nachwuchsarbeit keine Gegensätze sein müssen. Mit knapp 90 Teilnehmern, spannenden Entscheidungen in allen Altersklassen, einer eigenen Hobbygruppe, der zusätzlichen Mannschaftswertung, einem starken zweiten Platz durch Leon Meyer in der U12 und einem Sachpreis für jedes einzelne Kind war das 7. VR-Bank-Jugendopen 2026 ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Schachclubs Bendorf.
Und vielleicht liegt genau darin das Erfolgsrezept des Turniers: Am Ende gibt es Sieger und Platzierte, wie es sich für einen sportlichen Wettbewerb gehört. Aber niemand wird zum Verlierer erklärt. Jedes Kind nimmt neben neuen Erfahrungen auch eine ganz konkrete Erinnerung an einen langen Tag voller Schach mit nach Hause.
Ein ereignisreiches Wochenende in der JH Pirmasens erlebte die 4er Mannschaft der Altersklasse U12 des SC 1926 Bendorf bei der Mitteldeutschen Meisterschaft in der JH Pirmasens. In dem sehr starken Teilnehmerfeld mit 10 Mannschaften aus Thüringen, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz war das Ziel der Bendorfer - Mirac Kilic, Gustl Grösgen, Arsen Markosian und Lars Lemke - die Zeit positiv in der hervorragend ausgestatteten JH zu gestalten und spielerisch viele neue Erfahrungen zu sammeln. Nach 2 Niederlagen zum Auftakt gegen Kaiserslautern und der saarländischen Mannschaft aus Riegelsberg, gelang der ersehnte erste Sieg mit 3:1 gegen die ebenfalls aus dem Saarland kommende Mannschaft aus Eppelborn. In Runde 4 kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit der Mannschaft aus Pirmasens. Nach einer 2:0 Führung war die Hoffnung auf den 2. Sieg sehr groß. Nach spannenden Kämpfen an den vorderen Brettern mit einem besseren Ende für die Pirmasenser endete die Partie schließlich mit einem friedlichen 2:2 Unentschieden. Mit vielen positiven Eindrücken und einer Niederlage gegen Stadtilm in der letzten Runde beendeten die Bendorfer mit 3:9 Punkten das Turnier auf Platz 9. Für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis.
Am 15. August feierte der Schachclub 1926 Bendorf e.V. sein 100-jähriges Bestehen in der Stadthalle Bendorf. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gäste kamen zusammen, um auf ein Jahrhundert Vereinsgeschichte zurückzublicken und gemeinsam einen besonderen Tag zu verbringen. Den sportlichen Auftakt bildete ein offenes Blitzturnier unter der Leitung von Sascha Sydorenko. Nach 13 Runden setzte sich der Bendorfer Spieler Stefan Suderland mit starken 11,5 Punkten durch und sicherte sich den Turniersieg. Im Rahmen der Jubiläumsfeier blickte der 1. Vorsitzende Rinku Goertz auf die Geschichte des am 10. April 1926 gegründeten Vereins zurück. Passend dazu konnten die Gäste den ganzen Tag über auf einer großen Leinwand eine Chronik mit Bildern und Erinnerungen aus 100 Jahren Vereinsgeschichte verfolgen. Eine besondere Auszeichnung erhielt Jürgen Kuhn: Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde ihm durch Walter Desch vom Sportbund Rheinland die Bronzene Ehrennadel verliehen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Sportbund verdiente Ehrenamtliche, die sich seit mindestens zehn Jahren für ihren Verein engagieren. Gewürdigt wurden zudem Tilman Caspar und Klaus Westphal für ihren langjährigen Einsatz. Mit Willi Klammer und Peter Schreiber gedachte der Verein auch zweier verstorbener Wegbegleiter, die den SC Bendorf über viele Jahre entscheidend geprägt haben. Ein weiterer Höhepunkt folgte am Nachmittag: Internationaler Meister Georgios Souleidis, bekannt als „The Big Greek“, trat zum Simultan an 33 Brettern an. Die Bendorfer Schachfreunde schlugen sich beachtlich und erzielten gegen den internationalen Meister drei Siege und sieben Remis. Bei Essen, Getränken und vielen Gesprächen klang die Jubiläumsfeier schließlich in geselliger Runde aus.
Der SC Bendorf bedankt sich bei allen Mitgliedern, Helfern, Gästen, Unterstützern und Sponsoren, die zum Gelingen dieses besonderen Jubiläums beigetragen haben.
Auf die nächsten 100 Jahre Schach in Bendorf!
Bei der Bezirksjugend-Einzelmeisterschaft 2026 in Heimbach-Weis konnte sich der Nachwuchs des SC Bendorf über gleich mehrere Podestplätze freuen. Am 22. und 23. August spielten die Jugendlichen dabei auch um die Qualifikation für die Rheinlandmeisterschaften im Januar 2027.
Besonders erfolgreich verlief das Turnier in der U12: Arsen sicherte sich den 1. Platz und damit den Bezirksmeistertitel, direkt gefolgt von seinem Vereinskameraden Gustl auf Platz 2.
Auch in den weiteren Altersklassen gab es Grund zur Freude. Mirac erreichte in der U14 den 3. Platz. In der U10 belegte Tarik ebenfalls Platz 3, während Amina bei den Mädchen den 2. Platz erreichte.
Damit lautet die erfreuliche Bilanz für den SC Bendorf: ein erster, zwei zweite und zwei dritte Plätze.
Der SC Bendorf gratuliert Arsen, Gustl, Mirac, Amina und Tarik herzlich zu ihren Leistungen und freut sich über ein erfolgreiches Turnierwochenende für den Bendorfer Schachnachwuchs.
Am 28.02.2026 wurde die 2. Runde der SBRW‑Schülerliga ausgetragen. Dazu fanden sich in Bendorf, in der AWO‑Vierwindenhöhe "4‑WindenTreff", insgesamt 30 Kinder und Jugendliche ein, um ihr Können am Schachbrett unter Beweis zu stellen.
Gespielt wurden Schnellschachpartien mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Viele der Teilnehmenden nutzten diese Zeit nahezu vollständig aus. Das Turnier umfasste fünf Runden und erstreckte sich über rund vier Stunden.Für die Mittagspause wurden drei große Familienpizzen organisiert, sodass alle Spielerinnen und Spieler gestärkt in die weiteren Partien starten konnten. Beim Getränke- und Süßigkeitenverkauf unterstützte eine Mutter eines Vereinsmitglieds tatkräftig – ein herzliches Dankeschön dafür.Ein besonderer Dank gilt zudem Patrick Busley vom SBRW, der die Organisation der Veranstaltung zuverlässig und engagiert übernommen hat. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den Spielerinnen und Spielern für ihr zahlreiches Erscheinen und ihren sportlichen Einsatz.
An der Deutschen Schulschachschule in Bendorf-Mülhofen wird Schach traditionell großgeschrieben – und das mit beachtlichem Erfolg. Beim Bezirksentscheid in Linz gelang den „Bodelinos“ in diesem Jahr ein besonderer Coup: Gleich zwei Mannschaften qualifizierten sich für den Landesentscheid im März, in diesem Jahr praktischerweise am Max von Laue Gymnasium in Koblenz.
Die erste Jungenmannschaft mit Arsen Markosian, Tarik Barlak sowie Ömer und Salih Sari sicherte sich einen starken dritten Platz und damit das begehrte Ticket für die nächste Runde. Noch erfolgreicher waren die Schachmädchen: Emma Poehse, Malena Peters, Eva Stein und Amina Kuriakova gewannen den Bezirkspokal und reisen als Bezirksmeisterinnen selbstbewusst zum Landesentscheid.
Für die zweite Jungenmannschaft war es die erste Teilnahme an einem Bezirksentscheid. Alperen Dolapci, Ben Warnecke, Colin und Mina Woitschek sowie Magnus Wegener sammelten wertvolle Turniererfahrung. Trotz engagierter Leistungen und verdienter Punkte reichte es am Ende zunächst nur zum vorletzten Platz. Doch mit der gewonnenen Erfahrung stehen die Chancen gut, im kommenden Jahr weiter vorne mitzuspielen.
Betreut wurden die Teams wie immer vom langjährigen Schulschachtrainer Jürgen Kuhn. Sein unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz ist Garant für den Erfolg de
Der SC 1926 Bendorf e.V. gratuliert herzlich den Kindern zu Ihrem Erfolg und wünscht ganz viel Durchhaltevermögen beim kommenden Landesentscheid am 14.03.2026 in Koblenz.
Über folgenden Link kommt ihr auf die Seite des bundesservers RLP.s Schulschachs in Bendorf-Mülhofen. Dafür gebührt ihm ein herzlicher Dank.